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Schnuppertage

Vor den Herbstferien finden am Dienstag, Mittwoch und Donnerstag unsere Schnuppertage für interessierte Schulneulinge und ihre Eltern statt. Nach vorheriger telefonischer Anmeldung können die Kinder und ihre Eltern (jeweils 1 Begleitung pro Kind) in dieser Woche die 1. und 2. Schuljahre in der Zeit von 8.45 — 10.30 Uhr oder 10.00 – 10.45 Uhr besuchen.
An diesem Vormittag stehen Schulleiterin und Leiterin des Offenen Ganztages für Fragen zur Verfügung.
Flyer und Informationsbroschüren liegen aus. Geworben wird für unsere Schnupperwoche durch eine Pressemitteilung, durch Plakataushänge in allen Kitas und im Ort, durch unsere Homepage und durch Mund-zu-MundPropaganda.

Schülerparlament
Aus jeder Klasse werden für ein Schuljahr zwei Kinder zu Klassensprechern gewählt (ein Mädchen und ein Junge), die für ein Schuljahr im Schülerparlament ihre Klasse vertreten.
Einmal monatlich treffen sich die KlassensprecherInnen der zweiten bis vierten Klassen donnerstags, in der 1. Stunde im Schülerparlament und beraten über viele Aspekte des Schullebens wie z.B.:

  • Schulhofgestaltung   
  • Schulfest und besondere Veranstaltungen wie z.B.

Voice of Volberger Weg, Schulbasar

  • Bolzplatzplan
  • Themen aus den Klassen

Vereinbarungen werden im Schülerparlamentsbuch sowie in den Klassenratsbüchern von den KlassensprecherInnen schriftlich festgehalten, in die jeweiligen Klassen getragen und gegebenenfalls diskutiert und darüber abgestimmt.                            





Schulbezirk

Von der Stadt Köln wurden die Schulgrenzbezirke aufgehoben, so dass Eltern unabhängig vom Wohnort ihre Kinder an unserer Schule anmelden können. Aufgrund der Kapazitäten, die jeder Schule zugewiesen wurden, haben wir die Möglichkeit, unter Berücksichtigung der vorgegebenen Klassenfrequenzrichtwerte, bis zu insgesamt 12 Klassen in den vier Jahrgängen einzurichten. Dabei sind aber vorrangig die Kinder aus dem direkten Wohnumfeld der Schule aufzunehmen.


Schullaufbahnberatung

Wenn es um die Schullaufbahn eines Kindes geht, sind zunächst die KlassenlehrerInnen und gegebenenfalls die FachlehrerInnen diejenigen, die die Eltern gut beraten können:

  • über Bildungsangebote und Schullaufbahnen
  • bei besonderen Lernschwierigkeiten und Verhaltensauffälligkeiten,
  • bei präventiven und fördernden Maßnahmen sowie der Vermittlung diagnostischer und therapeutischer Hilfe
  • bei der Einleitung des Verfahrens zur Feststellung des sonderpäda - gogischen Förderbedarfs (A0 — SF )



Schulregeln - Schulvertrag

Damit sich alle wohlfühlen können gelten für uns folgende Regeln:

  • Wir sind freundlich zueinander, helfen und vertragen uns.
  • Wir verletzen einander nicht.
  • Wenn mich jemand ärgert, kann ich mich so wehren:
    • Ich wende die STOPP-REGEL an.
    • Ich hole einen Erwachsenen zur Hilfe.
    • Streitschlichtung
  • Wir beschädigen oder verstecken keine fremden Sachen.
  • Wir gehen langsam durch das Schulgebäude.
  • Pausenspiele finden nur auf dem Schulhof statt.
  • Wir halten unseren Klassenraum, den Schulhof und das Schulgebäude in Ordnung.

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    Schulgarten

    Hinter der Turnhalle entwickelt sich seit einigen Jahren unser Schulgarten. Er wird von der Fördergruppe Schulgarten (wechselnde Kinder aus allen Schulstufen) unter der Leitung von Herrn Hinz angelegt und gepflegt. Die Kinder lernen Gartenpflanzen und Insekten kennen, bauen Insektenhotels, gehen selbstständig mit Gartengeräten um und lernen Beete und Pflanzen zu pflegen. Die Arbeit in der Natur bietet für die Kinder einen weiteren Aspekt zum ganzheitlichen Lernen.


    Schulweg

    Nach anfänglicher elterlicher Begleitung können schon die Erstklässler den Schulweg selbständig zurücklegen. Die Eltern wählen einen möglichst sicheren Weg aus, den sie mit ihrem Kind einüben.
    Kinder, die vom Volberger Weg kommen, sollen vor dem Parkplatz links abbiegen und den gepflasterten Weg vor dem Schulgebäude zum Schulhoftor gehen. So vermeiden sie den gefährlichen Bereich mit zurücksetzenden Autos am Parkplatz. Der Schuleingang für Eltern und Kinder ist in der Regel das Schulhoftor – nicht die Aula!
    Da die Kinder alle zur selben Zeit Unterrichtsbeginn haben, können sie sich miteinander für den gemeinsamen Schulweg verabreden. Dabei bauen sie Freundschaften auf und die Bewegung tut ihnen gut, so dass sie im Unterricht konzentrierter arbeiten können, als wenn sie von den Eltern im Auto gefahren werden. Außerdem trainieren sie sicheres und bewusstes Verkehrsverhalten.
    Falls die Eltern in Ausnahmefällen ihr Kind einmal mit dem Auto zur Schule bringen, werden sie dringend gebeten, nicht bis zum Parkplatz zu fahren – beim Zurücksetzen könnten Kinder gefährdet werden! – sondern ihr Kind an der Ecke „Zum kleinen Königsforst“ aussteigen zu lassen und dort abzubiegen.
    Sinnvoll ist es, dass die Kinder in der dunklen Jahreszeit und bei Regenwetter Kleidung tragen, die gut reflektiert.
    Die Verkehrsprüfung im 3. und 4. Schuljahr befähigt die Kinder dazu, den Schulweg auch mit dem Rad zurückzulegen.
    Viele Kinder kommen häufig auch mit dem Roller zur Schule. Hier ist es wichtig, dass die Kinder nicht auf der Fahrbahn fahren, sondern den geschützten Bereich der Gehwege nutzen.
    Einmal im Jahr veranstalten wir die Aktion „Zu Fuß zur Schule“. Dabei werden die Kinder, durch ein Belohnungssystem (Stempel und nach Erfolg anschließendes Eisessen) motiviert, zu Fuß zur Schule zu kommen. Dadurch erhoffen wir uns auch einen positiven Effekt in Bezug auf die Eltern.


    Schwimmunterricht (siehe auch Sportkonzept)

    Donnerstags stehen unserer Schule im Wahnbad Schwimmzeiten zur Verfügung. Die 3. Klassen nutzen im Wechsel diese Schwimmzeit.
    Nach der Phase der ersten Wassergewöhnung ist es vorrangiges Ziel, dass am Ende der 3. Klasse alle Kinder mindestens ihr Schwimmabzeichen „Seepferdchen“ erworben haben. Den meisten Kindern wird es sogar gelingen „Bronze“ zu erwerben.
    Für fortgeschrittene SchwimmerInnen gibt es noch die Möglichkeit, das Jugendschwimmabzeichen „Silber“ zu erlangen.
    Seit dem Schj. 2017/18 bieten wir im Rahmen der OGTS durch die Stadt Köln das Schulförderschwimmen an. Kinder, die es im 3. Schj. nicht geschafft haben, das Seepferdchen oder Bronze zu erwerben, können dies dann nachholen.

    Selbstständige – Lernzeit

    siehe Konzept Selbstständige Lernzeit (ist in der Schule einsehbar)


    Sommerfest

    Jedes Jahr – in der Regel am 3. Samstag nach Beginn des Schuljahres – organisieren die Eltern unserer SchülerInnen in Zusammenarbeit mit dem Kollegium ein Sommerfest, zu dem alle Interessierten eingeladen sind. Für die Kinder ist ein buntes Programm an Spielaktionen vorbereitet. In der Aula oder auf dem Schulhof zeigen die Kinder den Eltern, was sie im Chor oder in der Tanz — AG einstudiert haben.
    Bei Kaffee und Kuchen, Grill und Buffet findet unter den Erwachsenen ein reger Gedankenaustausch statt. Der Erlös des Schulfestes kommt dem Förderverein zugute.

    Sportkonzept

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    Sport-Turniere
    Unsere Schule veranstaltet in jedem Schuljahr Sport – Turniere. Zum Beispiel ein Völkerball- und ein Fußballturnier. Dabei bestehen die Mannschaften zu gleichen Teilen aus Mädchen und Jungen. Zum Ende des ersten Schulhalbjahres finden die so genannten „Winterspiele“ z. B. im Völkerball statt. Dafür trainieren alle SchülerInnen der zweiten bis vierten Klassen mit Musik und viel Freude im Sportunterricht und erarbeiten sich selbständig eigene Taktiken, Tricks und Wurftechniken. Das Winterturnier bildet den Abschluss dieser Trainingseinheiten. Hier treten vor großem Publikum alle dritten und vierten Klassen gegeneinander an. Die zweiten Klassen spielen in einer separaten Gruppe gegeneinander. Zum Schluss wird ein Supercup aus den jeweiligen Gruppensiegern ausgetragen. Kurz vor den Sommerferien wird ein Fußballturnier auf dem Schulhof ausgetragen, bei dem die Klassenstufen eins und zwei, sowie drei und vier jeweils gegeneinander antreten. SchülerInnen, die nicht mitspielen möchten, unterstützen ihre Klassenmannschaft mit eigenen, im Kunstunterricht gestalteten Plakaten und Anfeuerungsrufen.

    Streitschlichtung

    Seit dem Frühjahr 2002 beschäftigen wir uns im Kollegium mit dem Konzept der Streitschlichtung.
    Ziel unseres Konzeptes ist es, die Gewaltbereitschaft bei den Kindern abzubauen und ihnen Instrumente zur friedlichen Konfliktbewältigung an die Hand zu geben. Die Kinder sollen lernen, selbst aus einem Streit wieder herauszukommen. Sie sollen eigene Lösungsansätze finden, ihre Gefühle formulieren, die Gefühle des anderen respektieren, ihre Wünsche formulieren und auch die Wünsche des anderen hören und darauf eingehen.

    In unserem Konzept der Streitschlichtung gibt es drei Grundpfeiler:

    • Stopp-Regel
    • Mediation und Streitschlichtung
    • TOA - Täter-Opfer-Ausgleich

    • Stopp-Regel

    Auf diese Möglichkeit, sich zu wehren, werden die Kinder in den Klassen immer wieder hingewiesen. Auch wird das Stopp-Sagen eingeübt. Dies ist an unserer Schule die einzig erlaubte Art sich zu wehren. Das versuchen wir auch immer wieder den Eltern zu vermitteln.

    • Mediation und Streitschlichtung

    Es geht bei der Mediation nicht darum wer Recht hat, oder wer schuldig ist, oder wer gewinnt. Es geht darum, wie man sich wieder verträgt und was jede/r dazu tun kann. Ein Gespräch kann nur dann erfolgreich verlaufen, wenn ich bereit bin den anderen ausreden zu lassen und mich jeglicher Angriffe enthalte. Zwei Gesprächsregeln:
    • Jede(r) darf ausreden!

    • Niemand darf den anderen beschimpfen, beleidigen, bedrohen oder sonst wie angreifen.

    In dieser Phase wird den Kindern das Ziel der Streitschlichtung deutlich gemacht, die Regeln werden erklärt und die Zustimmung zu den Regeln muss von allen Konfliktparteien eingeholt werden. Die Kinder erzählen ihre Sicht des Konfliktes und sollen lernen, auch die Seite des anderen zu sehen. Kernaufgabe der Klärungsphase: Die jeweiligen Gefühle und Verletzungen zu verstehen und herauszufinden, welche Bedeutung des Geschehen für eine Seite hat. Technike und Methoden sind:
    • Zuhören und zusammenfassen (lassen)

    • Eigene Beobachtungen und Wahrnehmungen mitteilen.

    • Konfliktverlauf verstehen und nachvollziehbar machen.

    • Bedeutungsebene klären.

    • Gegenseitiges Verständnis, Perspektivenübernahme und Lösungsbereitschaft fördern. (Während der Lösungsphase können die Kinder gleichzeitig je zwei Karteikarten ausfüllen – 1. Was wünschst du dir vom anderen? – 2. Was bist du bereit zu tun, um den Streit zu lösen?)

    Um eine akzeptable Lösung für beide zu finden, kann verhandelt werden: Jede/r darf gewinnen! Art des Konfliktes und Lösung wird schriftlich in einem Schlichtungsformular festgehalten, das von allen unterschrieben wird. Bei Unstimmigkeiten kann dort jederzeit nachgeschaut werden.

    • TOA: Täter – Opfer- Ausgleich

    Schulstrafen alleine sind keine Lösung, da sie keine Antwort auf das fehlende Einfühlungsvermögen der Täter und ihre massive Rechtfertigungsstrategien geben und damit keine dauerhaften Verhaltensänderungen erlauben. Die wichtigste Frage des Täter-Opfer-Ausgleichs lautet: Wie kann der Schaden, den das Opfer erlitten hat durch eine angemessene und persönliche Leistung des Täters wieder gut gemacht werden?
    Vorinformationen sind wichtig, ob es sich wirklich um einen TOA handelt oder eher um Mediation.
    Grundsätzlich gilt:
    - je schwerer die Tat,
    - je weniger Beziehung zwischen Täter und Opfer,
    - je eindeutiger das Schuldkonto verteilt ist und
    - je klarer und eindeutiger die Informationen über den Tathergang sind, desto mehr spricht für den TOA.
    Täter und Opfer werden getrennt auf TOA vorbereiten. Kinder müssen lernen zwischen Spaß und Ernst zu unterscheiden. Den Unterschied müssen Erwachsene definieren und bestimmen. Die Kinder sollen mit der Opferperspektive und den Folgen der Tat konfrontiert werden.
    Der Schwerpunkt in dieser Phase liegt auf der Arbeit mit dem Opfer:
    - Das Opfer lernt, sich nicht von der Angst lähmen zu lassen.
    - Das Opfer lernt dem eigenen Erleben eine Sprache zu geben.
    - Das Opfer lernt aus seiner Opferhaltung herauszukommen.
    - Das Opfer lernt zwischen Person und Verhalten zu trennen.
    - Das Opfer darf Rachephantasien zulassen, muss aber lernen, dass
    es kein Recht auf Gewalt hat, aber auf Wiedergutmachung. Wie alle komplexen Fähigkeiten, müssen die Fähigkeiten zur Impulskontrolle, zum Handlungsaufschub und zur Frustrationstoleranz gelernt, ständig geübt und trainiert werden, oder sie verkümmern. Auch dies ist ein wichtiges Bildungsziel von Schulen. An dieser Stelle müssen Kinder lernen, dass es keinen Grund für Gewalt gibt. Der Kern des TOA ist die Wiedergutmachung. Alles kann weggelassen werden, aber am Ende muss eine Wiedergutmachung stehen. Die Wiedergutmachung muss
    • persönlich

    • sofort spürbar

    • und mit konkreten Handlungen verbunden sein.

    An unserer Schule wurde TOA bisher nur sehr selten angewendet.

    Evaluation des Konzeptes

    Bisher wurden Meinungsumfragen mit Fragebögen bei den Eltern, Kindern und Lehrer/innen durchgeführt und ausgewertet. Das soll auch in regelmäßigem Rhythmus wiederholt werden. Auf Lehrerkonferenzen wurde und wird sich intensiv mit der Durchführung dieses Konzeptes auseinandergesetzt und über die weitere Arbeit beraten.


    Ausblick und weitere Arbeit

    • Streithelferausbildung soll in Abständen immer wieder angeboten werden.

    • OGTS-MitarbeiterInnen sollen in Streitschlichtung miteinbezogen werden und ggf. fortgebildet werden.

    • Ggf. Pausenstreithelfer einsetzten

    • Fortbildung einzelner KollegInnen

    • KlassenlehrerInnen thematisieren Streitschlichtung immer wieder in ihren Klassen



    Stufenteams

    Die KollegInnen, die in einer Jahrgangsstufe engesetzt sind, arbeiten intensiv zusammen. Es finden regelmäßig Stufenkonferenzen statt, die fest im Plan verankert sind. In ihnen wird Unterricht geplant und evaluiert. In Absprache werden Vorbereitungen für den Unterricht (Erstellung des Wochenplans und von Arbeitsblättern, Erarbeitung von Werkstätten, Anfertigung einer gemeinsamen Leistungsüberprüfung, Planung von Unterrichtsgängen, Auswahl von Texten, Liedern, etc) mit gegenseitiger Unterstützung durchgeführt, Materialbestellung und Materialaustausch sind dabei selbstverständlich – auch über die Jahrgänge hinaus.

    Stundentafel

    Vom Bildungsministerium sind die zu erteilenden Wochenstunden für die einzelnen Jahrgangstufen der Grundschule wie folgt festgelegt:
    1. Jahr: 21-22 Wochenstunden
    2. Jahr: 22-23 Wochenstunden
    3. Jahr: 25-26 Wochenstunden
    4. Jahr: 26-27 Wochenstunden
    Wir bemühen uns bei der Stundenplanerstellung diese Maßgaben mit den oberen Werten einzuhalten, können aber nur die zur Verfügung stehenden Lehrerstunden verplanen. Bei einer Unterversorgung der Schule mit Lehrerstunden achten wir darauf, dass Kinder einer Jahrgangsstufe nach Möglichkeit die gleiche Anzahl von Stunden unterrichtet werden.



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